Warum du einfach nicht mehr abschalten kannst – und was dein Vagusnerv damit zu tun hat
Fühlst du dich ständig angespannt, schläfst schlechter oder kommst einfach nicht mehr richtig zur Ruhe? Gerade ab 35 können hormonelle Veränderungen und ein dauerhaft aktives Nervensystem zusammenhängen. In diesem Beitrag erfährst du, welche Rolle der Vagusnerv spielt, warum Darm und Nervensystem miteinander verbunden sind und welche einfachen Übungen dich im Alltag unterstützen können. 🌿 Mehr dazu im YouTube-Video. #Perimenopause #Vagusnerv #Stress #Schlaf #Frauengesundheit #Wechseljahre #Hormone #GanzheitlicheGesundheit
FRAUENGESUNDHEIT UND HORMONE
Angelika Feldmeier Heilpraktikerin
7/12/20262 min read


Warum du einfach nicht mehr abschalten kannst – und was dein Vagusnerv damit zu tun hat
Kennst du das Gefühl, ständig unter Strom zu stehen?
Du bist eigentlich müde, aber sobald du ins Bett gehst, kreisen die Gedanken weiter. Kleine Belastungen bringen dich schneller aus dem Gleichgewicht, dein Herz schlägt manchmal schneller und echte Entspannung scheint kaum noch möglich zu sein.
Viele Frauen erleben genau das – besonders ab 35 oder während der Perimenopause.
Oft wird angenommen, dass es einfach nur Stress ist. Tatsächlich können aber verschiedene Faktoren zusammenkommen: hormonelle Veränderungen, ein belasteter Alltag und ein Nervensystem, das kaum noch in den Ruhemodus findet.
Was ist der Vagusnerv?
Der Vagusnerv ist ein wichtiger Bestandteil unseres vegetativen Nervensystems.
Er verbindet unter anderem Gehirn, Herz, Lunge, Magen und Darm miteinander und hilft dem Körper dabei, nach Belastungen wieder zur Ruhe zu finden.
Ist unser Körper ständig im Alarmmodus, fällt genau dieser Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung vielen Menschen schwer.
Warum betrifft das viele Frauen ab 35?
Während der Perimenopause beginnt sich der Hormonhaushalt langsam zu verändern.
Viele Frauen berichten in dieser Zeit über:
schlechteren Schlaf
innere Unruhe
stärkere Stressreaktionen
Herzklopfen
Verdauungsbeschwerden
Erschöpfung
Natürlich können diese Beschwerden viele Ursachen haben. Dennoch lohnt sich ein Blick auf das Zusammenspiel von Hormonen, Nervensystem und Lebensstil.
Was kann den Vagusnerv unterstützen?
Schon kleine Rituale können helfen, dem Körper regelmäßig Entspannungssignale zu geben.
Zum Beispiel:
🌿 bewusstes, ruhiges Atmen
🌿 Summen oder Singen
🌿 kurze Entspannungspausen
🌿 ausreichend Bewegung
🌿 eine ballaststoffreiche Ernährung
🌿 fermentierte Lebensmittel
🌿 ausreichend Schlaf
Es geht dabei nicht um Perfektion.
Viel wichtiger sind kleine Gewohnheiten, die regelmäßig in den Alltag eingebaut werden.
Darm und Nervensystem gehören zusammen
Unser Darm und unser Gehirn stehen über die sogenannte Darm-Hirn-Achse ständig miteinander in Verbindung.
Deshalb spielen auch Ernährung, Darmgesundheit und Entzündungsprozesse eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden.
Gerade deshalb lohnt es sich, den Körper immer als Ganzes zu betrachten.
Mein Fazit
Wenn du das Gefühl hast, ständig unter Strom zu stehen, bedeutet das nicht, dass dein Körper gegen dich arbeitet.
Oft versucht er einfach nur, auf Belastungen zu reagieren.
Je besser wir verstehen, wie Nervensystem, Hormone und Darm zusammenarbeiten, desto leichter können wir unseren Körper im Alltag unterstützen.
🎥 Passendes YouTube-Video
In meinem aktuellen Video erkläre ich verständlich,
✔ warum der Körper manchmal nicht mehr richtig abschalten kann,
✔ welche Rolle der Vagusnerv dabei spielt
und
✔ welche einfachen Übungen du direkt ausprobieren kannst.
👉 Hier geht es zum Video:

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