Was Stress wirklich mit deinen Hormonen macht
Wenn du dich müde Fühlst, aber innerlich angespannt bist, schlechter schläfst oder merkst, dass dein Körper sich verändert, dann kann Stress eine größere Rolle spielen, als du vielleicht denkst. Denn Dauerstress wirkt nicht nur auf dein Gefühl - er beeinflusst dein gesamtes Nervensystem und Hormonsystem. In diesem Beitrag erfährst du wie die Stressachse im Körper funktioniert, welche Rolle Cortisol dabei spielt und warum andere Hormone wie Melatonin, Serotonin, Progesteron, Insulin und deine Schilddrüse betroffen sein können.
FRAUENGESUNDHEIT UND HORMONE
Angelika Feldmeier Heilpraktikerin
4/20/20263 min read


Vielleicht hast du in letzter Zeit gemerkt, dass sich etwas verändert hat.
Du bist schneller gereizt. Dein Schlaf ist nicht mehr so erholsam. Du fühlst dich müde - und innerlich gleichzeitig angespannt.
Und vielleicht hast du dich schon gefragt: Was ist eigentlich mit mir los?
Oft wird dann gesagt, dass ist nur der Stress! - Und ja, Stress spielt eine große Rolle. Aber was viele nicht wissen, ist: Stress wirkt nicht nur auf dein Gefühl. Erwirkt tief im Körper. Und vor allem auf dein Hormonsystem.
Was im Körper passiert:
Wenn dein Körper Stress wahrnimmt, passiert etwas ganz Ursprüngliches. Dein Gehirn meldet - Achtung wir müssen reagieren. Die HPA-Achse (Stressachse) wird aktiviert. Das ist der Regelkreis zwischen Hypothalamus - Hypophyse - und Nebennierenrinde. Und das ist das System, dass deinen Stress reguliert und eine zentrale Rolle in deinem hormonellen Gleichgewicht spielt. Dein Körper schaltet in einen Modus, der eigentlich dafür da ist, dich zu schützen. Ein Modus, in dem du funktionieren sollst. Schnell - Wach - Leistungsfähig
Und dabei spielt ein Hormon eine zentrale Rolle. Das Cortisol.
Cortisol ist an sich nichts Schlechtes. Es hilft dir morgens wach zu werden, es gibt dir Energie, es hilft dir, mit Belastungen umzugehen. Das Problem entsteht erst, wenn dieser Zustand nicht mehr endet. Wenn dein Körper dauerhaft denkt: Ich bin im Stress.
Denn dann bleibt Cortisol erhöht - und beginnt andere Hormone zu beeinflussen. Über das Cortisol und welche Auswirkungen es auf dein Bauchfett hat, darüber habe ich ein Video auf YouTube gemacht, schaue es dir gerne an. Den link dazu findest du unter dem Beitrag.
Aber nun zu....
hormonelle Verbindungen von vielen Hormonen, die beeinflusst werden durch Dauerstress. Und genau hier wird es spannend. Denn Cortisol wirkt nie allein. Es beeinflusst dein gesamtes hormonelles Gleichgewicht.
Melatonin – dein Schlafhormon
Stress kann die Bildung von Melatonin stören. Das bedeutet: Du kommst abends schlechter zur Ruhe.
Du schläfst unruhiger. Und wachst vielleicht nachts auf. Oder du schläfst zwar – fühlst dich aber am nächsten Morgen nicht erholt.
Serotonin – dein Stimmungshormon
Auch Serotonin kann unter Dauerstress sinken. Das kann sich zeigen durch: innere Unruhe, Reizbarkeit,
oder das Gefühl, schneller überfordert zu sein
Progesteron – dein innerer Ausgleich
Progesteron wirkt im Körper beruhigend und stabilisierend. Unter Stress wird es jedoch oft weniger,
weil der Körper andere Prioritäten setzt. Und dann fehlt genau dieser ausgleichende Anteil.
Insulin – dein Stoffwechsel
Stress sorgt dafür, dass dein Körper mehr Energie bereitstellt. Das bedeutet: mehr Zucker im Blut. Und wenn das dauerhaft passiert, kann das langfristig Auswirkungen auf dein Gewicht, deinen Stoffwechsel und dein Hungergefühl haben.
Schilddrüse – deine Energie und der Motor des Stoffwechsels
die kann indirekt ebenfalls beeinflusst werden. Viele Frauen merken dann: Ich bin müde und erschöpft Ich habe weniger Energie. Obwohl ich eigentlich noch gut funktioniere.
Was passiert jetzt im Gehirn
auch dein Nervensystem wird dauerhaft beeinflusst. Bei Dauerstress bleibt dein Körper im sogenannten Alarmzustand. Immer auf Kampf oder Flucht eingestellt Es ist wie ein Schalter, der nicht mehr richtig zurückgestellt werden kann.
Und genau deshalb fällt es oft so schwer, wirklich zu entspannen oder mal gar nichts zu tun – einfach bei sich zu sein und zu bleiben.
Vielleicht erkennst du dich in manchen Punkten wieder:
Du bist müde – aber kommst nicht zur Ruhe.
Du schläfst – aber fühlst dich nicht erholt.
Du bist schneller gereizt.
Du hast weniger Belastbarkeit – bist in diesen Situationen unangemessen nervös oder ungeduldig.
Und du fühlst etwas im Körper verändert sich – meist kannst du damit anfangs gar nicht umgehen.
Was ich dir jetzt sage, ganz wichtig: Das ist kein Zufall. Und es ist auch kein persönliches Versagen. Dein Körper macht nichts falsch. Er reagiert. Auf das, was er als Belastung wahrnimmt. Und eigentlich versucht er dich zu schützen.
Die gute Nachricht ist: Dein Körper kann wieder zurückfinden. Und genau darum geht es in einem meiner nächsten Beiträge.
Was du konkret tun kannst,
um dein Nervensystem zu unterstützen
und dein Hormonsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Alles Gute wünscht dir deine Angelika
Hier ist der link zum Video des Beitrags :
Hier der link zum Video Cortisol und Bauchfett - warum nehme ich ab 35 zu ohne etwas verändert zu haben:
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